Internationale Praktika auf eigene Initiative
Eine Famulatur, ein Wahlfach oder ein Humanitäres Projekt selber zu organisieren ist etwas mehr Aufwand und in vielen Ländern auch teurer als über die AMSA, im Allgemeinen aber kein großes Problem! Leider bist du dann halt nicht mit anderen Studierenden aus aller Welt gemeinsam untergebracht ...
Vorteile gegenüber eines Praktikums der AMSA:
- Potentiell stehen fast alle Länder der Welt offen - die Auswahl ist also sowohl quantitativ als auch qualitativ vorteilhaft!
- Man hat die exakte Auswahl des Landes, der Stadt, des Krankenhauses bzw. der Universität sowie der Station selber im Griff. Bei der AMSA ergeben sich diesbezüglich leider systembedingte Unsicherheiten!
Folgende Tipps kann dir die AMSA geben:
1) Schreibe einen Bericht und werde AMSA Botschafter
Pioniere als Botschafter der AMSA! Falls du dir selbst ein gutes Public Health-Projekt organisiert hast, das du auch anderen nicht vorenthalten magst und die Organisation für die nächste Zeit gesichert ist, wende dich bitte an die AMSA. Du könntest durchaus einen Teil deiner Flugkosten rückerstattet bekommen! Was genau so ein "AMSA-Botschafter" ist, erfährst du hier!
2) So kommst du an Adressen von geeigneten Krankenhäusern
Die WHO hat ein Buch mit Adressen von fast allen Universitätskrankenhäusern weltweit herausgegeben - die aktuelle Version findest du auch online als Datenbank auf der WHO-Seite.
Weitere Möglichkeiten, an die gewünschten Adressen zu kommen:
- Auslandsbüros der Ärztekammern
- Kulturelle Vetretungen (British Council, Institut Francais) oder Botschaften. Das British Council etwa hat das "Directory of Hospitals and NHS-Trusts" aufliegen, in dem auch alle Krankenhäuser des National Health Service aufscheinen.
- Via Medici
- unsere Links zu Krankenhäusern weltweit
- die Partnerorganisationen der AMSA, die sonst vor Ort die Famulatur organisieren
3) So bewirbst du dich
Die vier Dauerrenner sind:
Bewerbungsschreiben
Vorstellung, kurze Erwähnung des Studienfortschrittes, wann, welche "Station", Sprachkenntnisse. Das Bewerbungsschreiben sollte natürlich möglichst in Landessprache bzw. zumindest auf Englisch verfasst sein.
Lebenslauf
Betonung auf die universitäre Ausbildung , inkl. aller Famulaturen, Wahlfächer oder Beteiligung an Forschungsarbeiten.
Empfehlungsschreiben
Wenn möglich von zwei Professoren. Dekanate können auch eine Art Empfehlungschreiben ausstellen. (Wien und Innsbruck sicher, Graz wahrscheinlich).
Sprachzeugnisse
4) Berufshaftpflichtversicherung
Eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen ist auf jeden Fall dringend zu empfehlen! In einigen Ländern ist das auch Pflicht! Alle österreichischen Medizinstudenten, die während der Famulatur inskribiert sind, sind automatisch durch die ÖH Unfall- und Haftpflicht versichert (Allianz). Eine Versicherungsbestätigung bekommt man hier: Allianz




