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Dein eigenes AMSA-Projekt...


Falls DU ein Freiwilligenprojekt in einem Entwicklungsland zu einem neuen AMSA-Projekt machen möchtest, um es anderen Medizinstudenten anzubieten, bist du hier genau richtig!

Die besten Voraussetzungen sind natürlich, falls du selbst an einem Projekt im Bereich medizinische Versorgung, Entwicklungszusammenarbeit, Bildung, Waisenhäusern oder ähnlichem teilgenommen hast! Dazu nötig ist in erster Linie eine zuverlässige Kontaktperson vor Ort!


AMSA-Botschafter

Die Idee ist, dass österreichische Medizinstudenten, die sich auf eigene Faust ein Praktikum irgendwo auf der Welt organisiert haben, die dabei geknüpften Kontakte über die Jahre nicht wieder aus den Augen verlieren, sondern sie publizieren und damit an zukünftige interessierte Medizinstudenten weitergeben.


Die Idee

Immer mehr Studenten möchten die Erfahrung eines Auslandsaufenthaltes während ihres Medizinstudiums nicht missen. Auch aufgrund der Tatsache, dass Auslandserfahrungen und ein möglichst breit gefächertes Allgemeinwissen in der zukünftigen beruflichen Laufbahn eine immer größere Rolle spielen, entscheiden sich viele für die Teilnahme an den von AMSA organisierten Famulaturen, Wahlfächern und anderen medizinischen Projekten.

Wir wissen, dass sich viele Studenten den ersehnten Aufenthalt im Land ihrer Wahl selbst organisieren und auf diese Weise gute Kontakte zu internationalem medizinischem Personal, Ärzten, uws. knüpfen. Dieses Potential möchte die AMSA gerne allen Medizinstudenten zugänglich machen und hat daher die Idee des "Botschaftersystems" geboren.


Funktionsweise

Die AMSA bietet zur Zeit viele Projekte sowohl auf unilateraler als auch bilateraler Basis an. Dieses Austauschsystem stützt sich auf zwischen den Partnerländern und der AMSA ausgehandelten Verträgen. Die von dir gewonnenen Kontakte sollen in solchen oder ähnlichen Abkommen festgehalten werden.


Begriffserklärung:

unilateral: Ein Outgoing (Student der über die AMSA weggeht) nimmt an einem Praktikum im Vertragspartnerland teil. Das Praktikum selbst wird von der Kontaktperson im Partnerland organisiert. Nach Möglichkeit - aber keineswegs verpflichtend - wird auch Unterkunft und Verpflegung für den Gaststudenten zur Verfügung gestellt.

bilateral: Für jeden Outgoing der AMSA kommt ein Incoming-Student, der ein Praktikum in Österreich absolviert. Beide Vertragspartner sind verpflichtet, sowohl das Praktikum als auch Unterkunft und Verpflegung für den jeweiligen Gaststudenten kostenlos zu organisieren.


Kriterien

Um einen funktionierenden Austausch zu gewährleisten, müssen einige Kriterien unbedingt erfüllt werden. Im Namen der AMSA solltest du deshalb einige Fragen im vorhinein vor Ort abklären:

  • Wer ist die Kontakt- und Ansprechperson für die AMSA?
    Es ist unbedingt nötig, den genauen Namen, die Adresse, Telefon- und Faxnummer sowie Email-Adresse natürlich nur falls vorhanden) dieser Kontaktperson zu eruieren.


  • Zu welchen Zeitpunkten können Studenten in diesem Krankenhaus / auf dieser Krankenstation / in diesem Krankenlager ... ein Praktikum absolvieren?
    Es gilt herauszufinden ob dies ganzjährig, nur während der Sommermonate oder zu anderen vorgegebenen Rotationszeiten möglich ist.


  • Wie lange ist die Mindestaufenthaltszeit bzw. wie lange ist es maximal möglich zu bleiben?
    Bei Famulaturverträgen beträgt die Aufenthaltsdauer meist 4 Wochen. Erfahrungsgemäß zahlt es sich vor allem bei Entwicklungs- und Flüchtlingshilfeprojekten nicht aus, kürzer als 2 Monate wegzubleiben - die Fülle der neuen Eindrücke, das gänzlich andere Klima und die unbekannte Kultur erfordern eine Zeit der Eingewöhnung. Erst danach ist es möglich, nicht nur für sich tolle Erfahrungen zu sammeln, sondern auch dem medizinischen Projekt eine wirkliche Hilfe und Stütze zu sein.


  • Wie viele Studenten können pro Rotationszeit maximal am Projekt teilnehmen?
    Als ungefähren Richtwert schlagen wir 2-3 Studenten pro Rotation vor.


  • Welche Voraussetzungen müssen vom Bewerber erfüllt werden?
    • Studienfortschritt?
    • klinische Erfahrungen?
    • Sprachkenntnisse?
    • andere nichtmedizinische Fertigkeiten (z.B.: Computerkenntnisse,...)


  • Wie schaut es mit der Unterbringung und Verpflegung aus?
    Grundsätzlich wird bei allen von der AMSA organisierten bilateralen Praktika Unterkunft und oft auch Verpflegung im Partnerland zur Verfügung gestellt. Im Falle eines bilateralen Vertrages (d.h. für jeden Outgoing - Student der ins Ausland geht - kommt ein Student aus dem Partnerland nach Österreich) sollte die Unterkunft und Verpflegung gratis zur Verfügung gestellt werden.
    Bei unilateralen Verträgen wird, falls Unterkunft und Verpflegung bereitgestellt werden, meist ein Unkostenbeitrag vom Gaststudenten eingehoben.


  • Auf welche Summe belaufen sich die anfallenden Kosten (inklusive Unterkunft und Verpflegung)?


  • Welche '''Tätigkeiten''' können/müssen vom Studenten erledigt werden - ist selbständiges Arbeiten gefragt?
    Die Tätigkeiten der einzelnen Projekte können sehr verschieden sein - abgesehen von rein medizinischen Betätigungsfeldern, wie Verabreichen von Spritzen und Infusionen, Impfungen, Blutdruckmessungen, Wundversorgung, etc., können oft auch palliativmedizinische Betreuung, sich mit Kindern beschäftigen oder Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen halten zu den Aufgaben der Studenten zählen.


  • Arbeitszeiten


Notwendige Dokumente

Um dir die Arbeit zu erleichtern, haben wir ein Vertragsformular sowohl für den bilateralen als auch den unilateralen Austausch ausgearbeitet. Dieses Formular sollte alle oben angeführten Fragen beinhalten und vom zukünftigen Vertragspartner der AMSA möglichst vollständig ausgefüllt werden.


Was hast du davon?

Damit sich die Mühe für dich auch lohnt und du nicht nur deinen Kollegen den Weg ins Ausland erleichterst, möchte dich die AMSA im Falle der Erfüllung aller Kriterien und der Erbringung eines unterzeichneten Vertrages auch ein bisschen belohnen: Du hast die Wahl zwischen € 100.- in bar ODER eine begünstigte Teilnahme bei einem AMSA-Austausch (SCOPE, SCORE, SCOME) - dir entfällt der Organisationskostenbeitrag und du wirst in der Platzreihung bevorzugt. Wir wissen, dass dieser Betrag keine komplette Aufwandsentschädigung ist - dazu sind unsere finanziellen Mitteln ja auch viel zu bescheiden. Es soll damit einzig der Anreiz ein klein wenig gesteigert werden, auch den anderen die Aufenthalte zu erleichtern. Insgeheim glauben wir ja ohnedies an deinen Idealismus ;-)