07-03-2007 Themenabend: Die Lust der Frauen

Die Klitoris gilt als magischer Schlüssel zur weiblichen Lust, trotzdem war sie während Jahrtausenden immer wieder in Vergessenheit geraten. Ihre zentrale Bedeutung für die sexuelle Erfüllung der Frau wurde erst im 16. Jahrhundert wiederentdeckt, doch ihre Entdeckung machte Angst. In den nächsten Jahrhunderten wurde die Klitoris verteufelt. Ihre Beseitigung galt und gilt heute in gewissen Ländern immer noch als einzige Lösung.
Der Dokumentarfilm Klitoris – Die schöne Unbekannte lässt Frauen verschiedenen Alters zu Wort kommen über die Bedeutung der Klitoris in ihrem Leben und beim Liebemachen, denn viele Mädchen und auch Frauen wissen bis heute nicht, wie ihre Klitoris aussieht. Ist Weibliche Sexualität und Lust - auch in unserer übersexten Gesellschaft - immer noch ein Tabu?
Dabei ist die Klitoris der Ort im Körper, der mit den meisten Nervenfasern ausgestattet ist, einem Vielfachen des Penis. Sie ist ein hochsensibler Punkt, der für die Wissenschaft aber auch für viele Frauen und Männer immer noch ein Mysterium ist.
Vor einigen Jahren machten sich jetzt vor allem Wissenschaftlerinnen daran, die Funktion und die Natur der Klitoris zu erforschen. Und stießen auf erstaunliche, neue Erkenntnisse…
Die ARTE-Dokumentation räumt auf mit Klischees von der weiblichen Sexualität und taucht ein in die Tiefen von Frauenkörpern. Eine spannende Lektion in Anatomie und Physiologie des weiblichen Geschlechts und eine Inspiration zum neuen Bild der Frau.
Anlässlich des Welt-Frauen-Tags gibt es diesmal ein „Movies & Medicine“ – Special mit Frau Magistra Kerstin Pirker, Sexualpädagogin und Sozialwissenschafterin vom Frauengesundheitszentrum als Gastrednerin - eine SCOME-SCORA-Zusammenarbeit und der AMSA-Beitrag für eine aufgekärte, gleichberechtigte Welt. Ein Abend mit einem Thema das jede(n) betrifft und den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte!
Fotos findest du hier!
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Informationen zum nächsten Termin erhält ihr auf der allgemeinen Movies & Medicine-Seite oder durch unseren Newsletter, die InfoLine. |
Anna Sajovitz




