08-05-2007 Supersize Me

Als vor einigen Jahren zwei übergewichtige Amerikanerinnen McDonalds mit dem Argument verklagten, dass die Fastfood-Kette schuld an ihrem Übergewicht sei und ein Sprecher von McDonalds daraufhin im öffentlichen Fernsehen behauptete, dass es nicht an dem Essen liegen könne, da dieses schließlich nahrhaft und gesund sei, dachte sich Filmemacher Morgan Spurlock: „Nun, dann müsste ich mich doch 30 Tage lang nur von McDonalds ernähren können – und zwar ohne jegliche Nebenwirkungen.“
Für seinen satirischen Dokumentarfilm „Super Size Me“ stellte sich Spurlock selbst als Versuchskaninchen zur Verfügung und beauftragte eine Reihe von Ärzten seine Entwicklung zu beobachten, während er in diesen 30 Tagen der allgemeinen Übergewichtigkeit der Amerikaner auf den Grund ging. Die Ergebnisse sind so lustig wie erschreckend und bescherten dem Regisseur 2004 den Preis für die beste Regie beim Sundance-Filmfestival.
Wie gut geht unser Körper mit einer solchen Unmenge an Fett um? Wie aussagekräftig ist dieses Experiment überhaupt? Alles Fragen, mit denen sich Prof. Toplak von der Internen und Spezialist für Fettstoffwechselkrankheiten bei unserem interessanten Filmabend in Graz vor 130 Studenten auseinandergesetzt hat.
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Thomas Memmer




