3. Symposium der IPPNW und AMSA
"Als ich neulich in Afrika die Welt retten wollte...." - Wunschdenken und Realität bei sozialen Einsätzen im In- und Ausland

Zeit: Sa 23.01.10, 9-18 Uhr
Ort: Kliniken am Südgarten, AKH Wien
Mission
Viele Studierende und ÄrztInnen verspüren das Bedürfnis ihre Zeit und ihre Fähigkeiten ihren Mitmenschen zu widmen. Unser Symposium soll eine Diskussion über soziale Herausforderungen unserer Zeit bieten und ihre Bewältigung national und international ermöglichen. Dabei sollen junge MedizinerInnen auf verschiedene Problematiken aufmerksam gemacht und ein Bewusstsein für soziale Verantwortung gefördert werden. Gleichzeitig wollen wir aufzeigen, welche Projekte es in Österreich, aber auch international schon gibt, wie und wo man als MedizinerIn mit anpacken kann. Wir wollen mit Klischees aufräumen – Wie sieht ein sozialer Einsatz aus? Wird man wirklich immer mit offenen Armen empfangen? Welche Fehler kann man im Vorhinein vermeiden? Unser Symposium richtet sich hauptsächlich an Medizinstudierende, ÄrztInnen und alle im Gesundheitsbereich Tätigen.
- Mit welchen sozialen Herausforderungen sind wir derzeit konfrontiert?
- Soziales Engagement im politischen Kontext
- Gesundheit und kulturelle Fragen
- Umwelt, Abrüstung, Entwicklung
- Wenn ins Ausland - Wann und mit wem?
- Welche Organisationen gibt es? - Wer sind sie, was tun sie?
- Verschiedene Ansätze in der Entwicklungszusammenarbeit
- Präsentation von Projekten und Organisationen aus Österreich, in Österreich und international
- Angebote zur Mitarbeit
Detailliertes Programm für den 23. Jänner 2010
- 9:00 Eröffnungsworte
- 9:20-9:40 „Lasst es uns tun. Lasst uns was tun?“ Dr. Helmuth Hartmeyer
- 9:45-10:10 Krankheit und Ungleichheit: Mag. Ruth Kutalek
- 10:15-10:45 Über die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung – Ansätze medizinischer Antworten: Dr. Klaus Renoldner
- 11:15-11:45 Ausgeschlossen Zuhause: Prim. Dr. Johannes Fellinger
- 11:50-12:30 African Prisoners Project: Alexander Mc Lain
- 12:30 – 13:30 Mittagsbuffet
- 13:30 – 13:45 Trommelband: Africa Samba
- 13:45 – 14:30 Workshops
- 14:45-15:15 „Von der sozialen Verantwortung der Mediziner“ Erlebnisse aus dem ärmsten Land Europas,Moldavien: Pater Georg Sporschill
- 15:20-15:40 Amber-Med
- 15:45-16:15 „Ist soziales Engagement blauäugig? Und ein Schaden für die eigene Karriere?“: Prof. Dr. Gregor Wollenek
- 16:15 – 16:45 Kaffeepause & Musik
- 16:45-17:15 Wenn die Kavallerie ausrückt!: Mag. Martina Schloffer
- 17:20-17:50 Ärzte ohne Grenzen: Dr. Florian Breitenecker
- Im Anschluss Schlussgespräch
Das Symposium wird von einem kulturellen Rahmenprogramm begleitet. Verschiedene Organisationen, die im sozialen Bereich tätig sind, geben an Info-Ständen vor den Kursräumen und Hörsälen Interessierten Auskunft über konkrete Mitarbeitsmöglichkeiten. Nach der Mittagspause werden vier Workshops angeboten, an denen sich die Teilnehmer aktiv beteiligen können.
Bei unserem letzten Symposium konnten wir erfreulicherweise 150 Gäste begrüßen und es rückblickend als gelungenen Erfolg verzeichnen. Symposium 2008
Das Organisationsteam besteht aus Studierenden, die sich bei den International Physicians for the Prevention of Nuclear War und der Austrian Medical Students’ Association engagieren.
Kontaktpersonen: Johannes Singer, Can Tepeköylü




