Dänemark, Aarhus

Arbeit und Ausbildung

Ich war jeden Tag von 8:00 bis 15:00 in verschiedenen Abteilungen der Station. Danach gab es noch eine kurze Nachmittagsbesprechung und ab dann war ich frei heim zu gehen.

Ich hatte einen Rotations-Plan, bei dem genau eingeteilt war an welchem Tag ich welchem Arzt folgen sollte und habe so alle Aspekte der Gynäkologie und Geburtshilfe kennen gelernt – da ich aber für 2 Wochen die einzige Studentin war konnte ich mich auch frei bewegen.

Hardfacts

Land:   Dänemark
Stadt:   Aarhus
Amtssprache:   Dänisch
Empfohlene Impfungen:   –

Ausbildungsstätte:   Universitätsklinik Aarhus
Abteilung:   Gynäkologie und Geburtshilfe

Die Ärzte waren generell sehr interessiert mir auch etwas zu erklären und beizubringen. Alle konnten ausgezeichnetes Englisch. Leider habe ich relativ wenige Tätigkeiten praktisch ausprobieren dürfen, sondern ich war größten Teils Beobachterin.

Wohnen und Essen

Alle Austauschstudenten waren in von anderen Medizinstudenten vermieteten WG-Zimmern/Wohnungen/Studentenwohnheimzimmern untergebracht. Es war ein bisschen schade, dass wir so verteilt waren über die ganze Stadt, aber die Wohnungen waren ansonsten meistens recht nett.

Verpflegung hatten wir über ein Mensa-Ticket im Krankenhaus für das Mittagessen. Es gab ein großes Salatbuffet und 1-2 Optionen für Hauptspeisen.

Gesundheitsprofil

Dänemark als einer der skandinavisches Staaten hat natürlich ein vorbildliches Gesundheitssystem. Übertragbare Krankheiten sind gleich häufig oder seltener als bei uns. Wegen MRSA sind sie etwas strenger.

Zugang zu den Gesundheitseinrichtungen ist für alle dänischen Bürger gewährleistet. Ins Krankenhaus braucht man eine Überweisung vom Allgemeinarzt.

Finanzielles

  • Vorbereitungskosten: Flüge ca 200-300 €
  • Versicherung : EU – Raum, also meist obsolet
  • Dänemark ist generell ein sehr teures Pflaster – ein Bier in einer Bar 7 €, ein Hauptgericht in einem (normalen) Restaurant 18-25€, Übernachtungen in Jugendherbergen 40€/Nacht.

Fazit

Die Dänen haben sich ziemlich brav um uns gekümmert und jeder hatte eine Contact Person, die auch für die Übergabe der Wohnung verantwortlich war. Wir hatten auch an 2 Wochenenden ein Social Program – einmal in Kopenhagen und einmal in Odense, die auch echt super nett und vergleichsweise mit anderen dänischen Preisen, äußerst leistbar und super spaßig waren.